Digitales Liedblatt zum Evangelischer Hörfunkgottesdienst zum Buß- und Bettag, 18. November

Herzlich Wilkommen zum Hörfunk-Gottesdienst am Buß- und Bettag, den Bayerische Rundfunk live aus der Heilig-Kreuz-Kirche in Augsburg überträgt.

Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf einem Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Sonntag!

Musik: Johann Sebastian Bach: Air aus der Orchestersuite D-Dur (BWV 1068)

Begrüßung

Lied: „Gott des Himmels und der Erde.“ (EG 445)

1. Gott des Himmels und der Erden,
Vater, Sohn und Heilger Geist,
der es Tag und Nacht lässt werden,
Sonn und Mond uns scheinen heißt,
dessen starke Hand die Welt,
und was drinnen ist erhält:

2. Gott, ich danke dir von Herzen,
dass du mich in dieser Nacht
vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen
hast behütet und bewacht,
dass des bösen Feindes List
mein nicht mächtig worden ist.

3. Lass die Nacht auch meiner Sünden
jetzt mit dieser Nacht vergehn;
o Herr Jesu, lass mich finden
deine Wunden offen stehn,
da alleine Hilf und Rat
ist für meine Missetat.

4. Hilf, dass ich mit diesem Morgen
geistlich auferstehen mag
und für meine Seele sorgen,
dass, wenn nun dein großer Tag
uns erscheint und dein Gericht,
ich davor erschrecke nicht.

Zwei Impulse

Psalm 130 (EG 789)

Leitvers: Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist.

1. Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir. Herr, höre meine Stimme.
Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!

2.  Wenn du, Herr, Sünden willst anrechnen –
Herr, wer wird bestehn?

3.  Denn bei dir ist die Vergebung,
dass man dich fürchte.

4.  Ich harre des Herrn, meine Seele harrt,
und ich hoffe auf sein Wort.

5.  Denn beim Herrn ist die Gnade
und viel Erlösung bei ihm.

6.  Und er wird Israel erlösen
aus allen seinen Sünden.

Leitvers

7.  Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist,

8.  wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.

Leitvers

Wort zum Kyrie

Kyrie: Herbert Howells: „Kyrie“ aus der Missa sine Nomine

Gebet

Evangelium: Lukas 13,6-9

Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberg, und er kam und suchte Frucht darauf und fand keine. Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. So hau ihn ab! Was nimmt er dem Boden die Kraft? Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis ich um ihn herum grabe und ihn dünge; vielleicht bringt er doch noch Frucht; wenn aber nicht, so hau ihn ab.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

Lied: „Wohl denen, die da wandeln“ (EG 295, 1.2.4)

1. Wohl denen, die da wandeln
vor Gott in Heiligkeit,
nach seinem Worte handeln
und leben allezeit;
die recht von Herzen suchen Gott
und seine Zeugniss’ halten,
sind stets bei ihm in Gnad.

2. Von Herzensgrund ich spreche:
Dir sei Dank allezeit,
weil du mich lehrst die Rechte
deiner Gerechtigkeit.
Die Gnad auch ferner mir gewähr;
ich will dein Rechte halten,
verlass mich nimmermehr.

4. Dein Wort, Herr, nicht vergehet,
es bleibet ewiglich,
so weit der Himmel gehet,
der stets beweget sich;
dein Wahrheit bleibt zu aller Zeit
gleichwie der Grund der Erden,
durch deine Hand bereit’.

Predigt

Dazwischen Musik

Musik: Johann Sebastian Bach: „Prelude“ (BWV 1007)

Hinführende Worte zur Beichte

Beichtgebet

Herr, im Lichte deiner Wahrheit erkenne ich, dass ich gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken.
Dich soll ich über alles lieben, mein Gott und Heiland; aber ich habe mich selber mehr geliebt als dich.
Du hast mich in deinen Dienst gerufen, aber ich habe die Zeit vertan, die du mir anvertraut hast.
Du hast mir meinen Nächsten gegeben, ihn zu lieben wie mich selbst; aber ich erkenne, wie sehr ich versagt habe in Selbstsucht und Trägheit des Herzens.
Darum komme ich zu dir und bekenne meine Schuld. Richte mich, mein Gott, aber verwirf mich nicht. Ich weiß keine andere Zuflucht als dein unergründliches Erbarmen. Amen.

Beichtfragen und Absolution

Und so frage ich vor dem Heiligen Gott eine jede, einen jeden von Euch: Bekennst du, dass du gesündigt hast, und bereust du deine Sünden, so antworte: Ja.

Ja.

Bittest du um die Vergebung deiner Sünden im Namen Jesu Christi, so antworte: Ja

Ja.

Glaubst du auch, dass die Vergebung, die dir zugesprochen wird, Gottes Vergebung ist, so antworte: Ja.

Ja

Was Gott euch in der Taufe gegeben hat, Vergebung der Sünden und Befreiung von der Macht des Bösen, das wird euch heute neu geschenkt.

In der Vollmacht, die der Herr seiner Kirche gegeben hat, spreche ich euch frei, ledig und los: Dir sind Deine Sünden vergeben.

Im Namen + des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.

Lied: „Lobe den Herrn meine Seele“ (aus „Kommt, atmet auf“ 010, 1-3)

Lobe den Herrn, meine Seele,
und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat,
Seele, vergiss es nicht, Amen.
Lobe, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele. Lobe, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele.

1. Der meine Sünden vergeben hat,
der mich von Krankheit gesund gemacht,
den will ich preisen mit Psalmen und Weisen,
von Herzen ihm ewiglich singen:

Lobe den Herrn, meine Seele,
und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat,
Seele, vergiss es nicht, Amen.

Lobe, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele. Lobe, lobe den Herrn, lobe den Herrn, meine Seele.

Fürbitten

Zwischen den Bitten Liedruf „Herr erbarme Dich“ (EG 684).

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Segen

Musik: „A clare benediction“

May the Lord show his mercy upon you;
may the light of his presence be your guide;
May he guard you and uphold you;
may his spirit be ever by your side. 
When you sleep,
may his angels watch over you;
when you wake,
may he fill you with his grace:
May love him and serve him all your days.
Then in heaven may you see his face.

Nachspiel

Mitwirkende

Pfarrerin Tabea Baader, Pfarrer Andreas Ratz, Lore Imhof, Josef Kirchmeir, Amelie Endl, Musikalische Gesamtleitung: Christian Barthen

Orgel: Jyoung Kim-Barthen

Quartett: Katharina Diana Brandel; Carolin Cervino; Manuel Ried; Manuel Wiencke

Cello: Martin Koppold

Teamleitung und liturgische Beratung: Pfarrer Dr. Florian Ihsen

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