Digitales Liedblatt zum Radiogottesdienst am 17. Juli

Herzlich Willkommen zum Gottesdienst am 17. April live aus der Evangelischen der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg. Es geht um „Die Sonne und Du – eine Zeitreise mit Schlagern“. Sie können diesen Gottesdienst hören von 10:05 Uhr–11:00 Uhr live im Deutschlandfunk. Mit diesem digitalen Liedblatt können Sie den Gottesdienst zu Hause mitfeiern. Laden Sie diese Seite am besten auf ein Tablet oder Handy und feiern und singen Sie mit.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Musik: Schlagermix mit „Die Sonne, die Sonne und du“ und anderen

Einleitung ins Thema

Lied: „Die güldne Sonne voll Freud und Wonne“  (EG 449, 1)

1. Die güldne Sonne
voll Freud und Wonne
bringt unsern Grenzen
mit ihrem Glänzen
ein herzerquickendes, liebliches Licht.
Mein Haupt und Glieder,
die lagen darnieder;
aber nun steh ich,
bin munter und fröhlich,
schaue den Himmel mit meinem Gesicht.

Begrüßung

Lied: „Die güldne Sonne voll Freud und Wonne“  (EG 449, 3+4)

3. Lasset uns singen,
dem Schöpfer bringen
Güter und Gaben;
was wir nur haben,
alles sei Gotte zum Opfer gesetzt!
Die besten Güter
sind unsre Gemüter;
dankbare Lieder
sind Weihrauch und Widder,
an welchen er sich am meisten ergötzt.

4. Abend und Morgen
sind seine Sorgen;
segnen und mehren,
Unglück verwehren
sind seine Werke und Taten allein.
Wenn wir uns legen,
so ist er zugegen;
wenn wir aufstehen,
so lässt er aufgehen
über uns seiner Barmherzigkeit Schein.

Der Mensch vor Gott

Musik: „Jenseits von Eden“

Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht wie ein Kind
Dann sind wir jenseits von Eden
Wenn wir nicht fühlen
Die Erde sie weint
Wie kein and’rer Planet
Dann haben wir umsonst gelebt

Wenn eine Träne nur Wasser noch ist
Dann sind wir jenseits von Eden
Wenn man für Liebe bezahlen muss
Nur um einmal zärtlich zu sein
Dann haben wir umsonst gelebt

Lass uns jeden Tag das Leben endlos spür’n
Und uns niemals uns’re Ehrlichkeit verlier’n
Wenn uns gar nichts mehr zusammenhält
Verlöscht vielleicht das letzte Licht der Welt,
Wenn unser Glaube nicht mehr siegen kann
Dann sind wir jenseits von Eden
Wenn jede Hoffnung nur ein Horizont ist
Den man niemals erreicht

Dann haben wir umsonst gelebt
Dann haben wir umsonst gelebt

Ich will mit dir eine neue Liebe spür’n
Wenn wir uns auch in Gedanken nur berühr’n
Irgendwann muss ich für immer gehn
Dann will ich sagen
Diese Welt war schön.

Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht wie ein Kind
Dann sind wir jenseits von Eden
Wenn wir nicht fühlen die Erde, sie weint wie kein and’rer Planet
Dann haben wir umsonst gelebt

Psalm 36

Der Schänder – Herz voller Hohn.
Mund, übervoll von Großsprecherei:
„Ich, Furcht vor Gott?
Nie, keinen Augenblick!“

Er ergötzt sich an seinem Zynismus,
stiftet Verwirrung, lügt arglistig.
Doch die Stimme seines Gewissens hat er umgebracht,
will nicht mehr hören, was gut ist,
brütet des Nachts, kümmert sich nicht
um Böses und Schlimmeres,
geht seinen gottlosen Gang.

HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes
und dein Recht wie die große Tiefe.
HERR, du hilfst Menschen und Tieren.

Wie köstlich ist deine Güte, Gott,
dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!
Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht.

Bilde eine Gemeinde aus Freundschaft,
die das Verlangen nährt nach
deiner zukünftigen Welt.
Werde ich treu bleiben, ich,
auch wenn die Füße der Tyrannen über mich hergehen,
die Fäuste der Schänder mich lahmschlagen?

Plötzlich sind sie dahin, die Schufte:
Eine Hand hat sie hingestreckt, in den Staub,
und Aufstehen geht nicht mehr,

gottlob.

Lied: „Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt, damit ich frei bin“ (EG 615)

1. Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt, damit ich lebe.
Ich lobe meinen Gott, der mir die Fesseln löst, damit ich frei bin.

Ehre sei Gott auf der Erde
in allen Straßen und Häusern,
die Menschen werden singen,
bis das Lied zum Himmel steigt.
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Frieden auf Erden.

2. Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist, damit ich handle.
Ich lobe meinen Gott, der mir mein Schweigen bricht, damit ich rede.

Ehre sei Gott auf der Erde
in allen Straßen und Häusern,
die Menschen werden singen,
bis das Lied zum Himmel steigt.
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Frieden auf Erden.

3. Ich lobe meinen Gott, der meine Tränen trocknet, dass ich lache.
Ich lobe meinen Gott, der meine Angst vertreibt, damit ich atme.

Ehre sei Gott auf der Erde
in allen Straßen und Häusern,
die Menschen werden singen,
bis das Lied zum Himmel steigt.
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden,
Frieden auf Erden.

Gebet

Evangelium

aus Lukas 14,16-24

Jesus und die Jünger sind bei einem reichen Mann zum Essen eingeladen. So erzählt es der Evangelist Lukas. Und wie es so ist bei Tisch: man kommt ins Gespräch. Jesus macht deutlich, wie er es sich vorstellt, dass Menschen zusammenkommen: jenseits von gesellschaftlichen Grenzen, jenseits von Geld und Ansehen. Das gefällt einem der Anwesenden gut:

Da aber einer das hörte, der mit zu Tisch saß, sprach er zu Jesus: Selig ist, der das Brot isst im Reich Gottes! Jesus aber sprach zu ihm:

Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu ein. Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist schon bereit! Da fingen sie alle an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und ein andrer sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Wieder ein andrer sprach: Ich habe eine Frau geheiratet; darum kann ich nicht kommen.

Und der Knecht kam zurück und sagte das seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und die Behinderten, die Blinden und Gelähmten herein. Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde. Denn ich sage euch: Keiner der Männer, die eingeladen waren, wird mein Abendmahl schmecken.

Musik: „Leben im Schatten“

Leben im Schatten, Sterben auf Raten,
haben wir was davon?
Haß und Empörung, Leid und Entbehrung,
ist das die Endstation?
Während die Fragen noch an uns nagen,
kommt einer her und ruft:
Laßt doch das Klagen, laßt es euch sagen,
Freude liegt in der Luft!

Gott lädt uns ein zu seinem Fest!
Laßt uns geh’n und es allen sagen,
die wir auf dem Wege seh’n.
Gott lädt uns ein!
Das haltet fest, wenn wir geh’n.
Worauf noch warten?
Warum nicht starten?
Laßt alles andre stehn!

In den Fabriken, in den Boutiquen,
steht noch so mancher Gast;
in unsern Klassen, auf unsern Straßen
trägt mancher seine Last.
Denen, die schaffen, denen, die hasten,
sagt: Alles ist bereit.
Denen die schlafen, denen, die rasten,
sagt: Es ist an der Zeit!

Werden sich Weg und Mühen denn lohnen,
bis Gottes Fest beginnt?
Ja, denn es hat für die schon begonnen,
die auf dem Wege sind.
Können wir jetzt schon singen und feiern?
Hat sich schon was getan?
Ja, denn Gott will die Erde erneuern
und fängt bei uns schon an.

Gott lädt uns ein zu seinem Fest!
Laßt uns geh’n und es allen sagen,
die wir auf dem Wege seh’n.
Gott lädt uns ein!
Das haltet fest, wenn wir geh’n.
Worauf noch warten?
Warum nicht starten?
Laßt alles andre stehn!

Predigt

Lied: „Geh aus mein Herz“ (EG 503, 1+14)

1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.

14. Hilf mir und segne meinen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
dass ich dir stetig blühe;
gib, dass der Sommer deiner Gnad
in meiner Seele früh und spat
viel Glaubensfrüchte ziehe,
viel Glaubensfrüchte ziehe.

Predigt (Fortsetzung)

Musik: „Die Sonne, die Sonne und du“

1. Das war ein super Sommer
in jedem Augenblick
Wir ließen unsre Träume einfach schweben
Und wenn mich heute einer fragt
Wie definierst du Glück?
Dann brauch ich gar nicht lang zu überlegen

Die Sonne, die Sonne und du
Uh-uh-uh-uh, gehör’n dazu
Die Sonne, die Sonne und du
Uh-uh-uh-uh, gehör’n dazu

La-la-la-la-la-la
La-la-la-la-la-la
La-la-la-la-la-la und du

2. Das wird ein super Sommer,
wenn wir uns wiederseh’n
Die Aussicht lässt mich Frost und Stress ertragen
Und wenn mich heute einer fragt
„Wie definierst du schön?“
Dann werde ich ihm selbstverständlich sagen

Die Sonne, die Sonne und du
Uh-uh-uh-uh, gehör’n dazu
Die Sonne, die Sonne und du
Uh-uh-uh-uh, gehör’n dazu

La-la-la-la-la-la            (2x)
La-la-la-la-la-la
La-la-la-la-la-la und du

Sunshine, sunshine reaggae,
let the good vibes get a lot stronger
Sunshine, sunshine reaggae, don´t worry, don´t hurry, shake it easy

Fürbitten

mit Kyrie 178.9

Kyrie eleison, Kyrie eleison, Kyrie eleison.

Vater unser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.

Lied: „Möge die Straße“ Liederbuch „Kommt atmet auf“ 0114

1. Möge die Straße uns zusammenführen
und der Wind in deinem Rücken sein;
sanft falle Regen auf deine Felder
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.

Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.

2. Führe die Straße, die du gehst
immer nur zu deinem Ziel bergab;
hab wenn es kühl wird, warme Gedanken
und den vollen Mond in dunkler Nacht.

Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.

3. Hab unterm Kopf ein weiches Kissen,
habe Kleidung und das täglich Brot;
sei über vierzig Jahre im Himmel,
bevor der Teufel merkt: du bist schon tot.

Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.

4. Bis wir uns mal wiedersehen,
hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt;
er halte dich in seinen Händen,
doch drücke seine Faust dich nicht zu fest.

Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand;
und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.

Segen

Musik

Mitwirkende

Liturgie: Pfarrer Matthias Halbig, Pfarrerin Sandra Zeidler
Predigt: Pfarrerin Sandra Zeidler
Lektorin: Heidimaria Lattemann

Popup um Elf Band, Nürnberg
Orgel: Young-keum Chung

Teamleitung und liturgische Beratung: Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen

Digitales Liedblatt: ELKB Social Media

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