Digitales Liedblatt zum Evangelischen Gottesdienst aus St. Matthäus in Bamberg-Gaustadt am 9. August

Herzlich Willkommen zum Gottesdienst. Mit diesem Liedblatt wollen wir Ihnen das Mitfeiern des Gottesdienstes erleichtern. Sie können ihn am Sonntag, den 9. August ab 10.05 Uhr im Deutschlandfunk mitfeiern.

Dieses digitale Liedblatt rufen Sie sich am besten auf einem Smartphone oder Tablet auf. Einen gesegneten Gottesdienst!

Glockenläuten

Musik

Orgelvorspiel über „Geh aus, mein Herz“

Begrüßung

Lied: „Himmel, Erde Luft und Meer“ (EG 504)

Himmel, Erde, Luft und Meer
zeugen von des Schöpfers Ehr;
meine Seele, singe du,
bring auch jetzt dein Lob herzu.

Seht das große Sonnenlicht,
wie es durch die Wolken bricht;
auch der Mond, der Sterne Pracht
jauchzen Gott bei stiller Nacht.

Seht, wie Gott der Erde Ball
hat gezieret überall.
Wälder, Felder, jedes Tier
zeigen Gottes Finger hier.

Seht, wie fliegt der Vögel Schar
in den Lüften Paar bei Paar.
Blitz und Donner, Hagel, Wind
seines Willens Diener sind.

Seht der Wasserwellen Lauf,
wie sie steigen ab und auf;
von der Quelle bis zum Meer
rauschen sie des Schöpfers Ehr.

Ach mein Gott, wie wunderbar
stellst du dich der Seele dar!
Drücke stets in meinen Sinn,
was du bist und was ich bin.

Lobe den Herrn

Mit Worten des Psalms 104

Lied: „Geh aus mein Herz“ Vers 14+ 8

(Beachten Sie die andere Melodie)

Mach in mir deinem Geiste Raum,
dass ich dir werd ein guter Baum,
und lass mich Wurzel treiben.
Verleihe, dass zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben,
und Pflanze möge bleiben.

Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen,
aus meinem Herzen rinnen.

Predigt

Lied: „Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser“
(EG 278, 1+2+9)

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so schreit meine Seele, Gott zu dir.
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.

Werde ich endlich dahin kommen,
dass Gott mich sein Antlitz schauen lässt?
Tag und Nacht sind Tränen mein Brot,
weil man sagt: Wo ist dein Gott?

Zum Altar Gottes will ich treten,
zum Gott, der die Freude jubeln lässt,
dass ich dir, Gott, danke im Lied,
singe zur Harfe, mein Gott.

Evangelium

Aus Johannes 1, 42-51

Am nächsten Tag wollte Jesus nach Galiläa ziehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach! Philippus aber war aus Betsaida, der Stadt des Andreas und des Petrus. Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth.

Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh! Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist. Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, habe ich dich gesehen. Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum. Du wirst noch Größeres sehen als das. Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.

Musik

Glaubensbekenntnis

(nach Wolfgang Lorenz, Bernhard Wolf)

Ich glaube,

dass unsere Welt aus Gottes guten Händen kommt –
schön und unendlich reich an Farben und Formen,
wunderbar geordnet im Zusammenspiel der Kräfte
und dem Geflecht des Lebens –
Lebensraum für alle Kreaturen –
uns Menschen anvertraut, ihn zu bebauen und zu bewahren –
noch nicht am Ziel, sondern immer noch im Werden.

Ich glaube, dass Jesus Christus die Hoffnung ist für unsere Welt.
Mitleidend mit allen Geschöpfen bis hin ans Kreuz,
Seine vorbehaltlose Liebe macht uns frei ,
im Einklang zu leben mit unserm Schöpfer –
teilzuhaben an seiner Macht, Krankes zu heilen –
Hass, Unfrieden und Resignation zu überwinden.
Als Auferstandener ruft er uns zu neuem Leben.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
der uns die Augen öffnet für das göttliche Geschenk der Vergebung –
uns beflügelt zu klarsichtigem Handeln –
und uns zueinander führt in der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes,
über Parteien- und Ländergrenzen hinweg zu gemeinsamem Tun
im Dienste des Lebens zum Lobe Gottes
in der Hoffnung auf Vollendung.

Musik

Concerto Antonio Vivaldi

Predigt

dabei Musik: Largo e dolce, Johann Sebastian Bach

Lied. „Geh aus, mein Herz“ (EG 503, 1-3)

Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben,
sich ausgeschmücket haben.

Die Bäume stehen voller Laub,
das Erdreich decket seinen Staub
mit einem grünen Kleide;
Narzissus und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an
als Salomonis Seide,
als Salomonis Seide.

Die Lerche schwingt sich in die Luft,
das Täublein fliegt aus seiner Kluft
und macht sich in die Wälder;
die hoch begabte Nachtigall
ergötzt und füllt mit ihrem Schall
Berg, Hügel, Tal und Felder,
Berg, Hügel, Tal und Felder.

Fürbitten

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen

Musik

Kuckuck und Nachtigall

 

Mitwirkende

Liturgie und Predigt: Pfarrerin Jutta Müller-Schnurr, Pfarrer Martin Schnurr
Lektor*innen und Sprecher*innen: Ulla Zeppenfeld, Caro Stange, Marlene Schnurr, Peter Mattenklodt
Musik: Claudia Götschel, Sopran; Jasmin Steiner, Alt; Sabine Göller, Tenor; Philipp Erhardt, Bass; Regina Karg, Querflöte und Marketa Schley Reindlova, Orgel.
Musikalische Leitung: KMD Ingrid Kasper
Liturgische Beratung: Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen